Ziviler Ungehorsam

Von der Notwendigkeit Nazis zu blockieren.

Vortrag und Diskussion mit Peter Zimmermann (Oberkirchenrat i R) aus Erfurt am 19. Juli 2011, um 19:00 Uhr, im Cafe des Fritz-Henßler-Haus, Geschwister-Scholl-Str. 33-37, 44135 Dortmund.

Am 03. September wollen Nazis erneut in Dortmund marschieren. Der Jugendring Dortmund und viele andere Organisationen und Einzelpersonen rufen dazu auf, am 03. September sich den Nazis entgegenzustellen und den Aufmarsch zu be‐ oder verhindern. Wir wollen an diesem Abend klären warum es notwendig ist zu blockieren. Auch wenn es nicht legal ist, ist es legitim und notwendig !

Peter Zimmermann: „Ich ermutige Menschen, sich auf die Straße zu setzen und Nazis zu blockieren“.
Das sei zwar, polizeilich gesehen, eine Ordnungswidrigkeit und damit illegal, „ist aber gewissenhaft“.
Nach seiner Erfahrung bringt es nichts, mit den Neonazis eine Diskussion zu suchen. Man müsse ihnen
im wahrsten Sinne des Wortes den Weg versperren, und das immer wieder und mit größter
Hartnäckigkeit; „Hartnäckig dran bleiben, das ist wirkungsvoller als rationale Anrede.“ (Evg.
Kirchentag 1.‐5.Juni 2011)

Veranstalter: Jugendring Dortmund/Arbeitsstelle Jugend und Demokratie in Kooperation mit
„Dortmund Nazifrei – Bündnis demokratisches Dortmund“.

Nähere Informationen: 0231 4775611 oder info at demokratie-do.de

Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen. Unabhängig davon behalten sich die Veranstalter ausdrücklich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.

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